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Dieser Betrag wurde folgendermaßen aufgeteilt: - 3,9 Milliarden Euro für Subsahara-Afrika - 2 Milliarden Euro für Europäische Länder (u.a. Osteuropa) - 1,4 Milliarden Euro für Süd- und Zentralasien - 889 Millionen Euro für Lateinamerika - 669 Millionen Euro für den mittleren Osten - 618 Millionen Euro für nordafrikanische Staaten - 89 Millionen Euro für Ozeanien - 2,1 Millionen Euro für nicht zugeordnete und multilaterale Hilfe - Der größte Anteil am Budget für die Entwicklungszusammenarbeit der Europäischen Kommission entfällt mit 34 Prozent oder vier Milliarden Euro auf die Unterstützung der sozialen Infrastrukturen (Bildung, Gesundheit, öffentliche und reproduktive Gesundheit, Regierung und Zivilgesellschaft u.a.). 14 Prozent bzw. 1,7 Mrd. Euro flossen in die Produktionssektoren (Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, Industrie, Bergbau, Baugewerbe, Handel und Tourismus) und 1,2 Mrd. Euro oder 11 Prozent wurden für den Ausbau wirtschaftlicher Infrastrukturen und Dienste (in den Bereichen Verkehr, Kommunikation, Energie, Banken und Finanzdienstleistungen und Unternehmen) ausgegeben.
Food Facility Rund 1 Milliarde Euro wurden von der EU aufgewendet, um mit der Nahrungsmittelkrise Ende 2008 fertig zu werden. Von dieser Milliarde wurden 837 Millionen Euro Ende 2009 bereitgestellt.
Vulnerability FLEX Mechanismus Budgethilfe für 15 Staaten 236 Millionen Euro wurden ausgegeben, um bei elf afrikanischen, drei karibischen Staaten und einem pazifischen Staat Mittelausfälle in den Budgets zu reduzieren und es damit diesen Ländern zu ermöglichen, dem Druck der Wirtschaftskrise standhalten zu können.
Klimawandel Mehr Geld für Anpassung an den Klimawandel Mit einem Beitrag in Höhe von 35 Millionen Euro für die Globale Allianz gegen den Klimawandel (GVCCA) hat die EU die am stärksten für den Klimawandel anfälligen armen Länder unterstützt. Für den Zeitraum von drei Jahren (2010 bis 2012) hat die Union weitere 2,4 Millionen Euro zugesagt, damit Entwicklungsländer auf Veränderungen durch den Klimawandel reagieren und u.a. auf kohlenstoffarme bzw. Niedrigemissionsstrategien umsteigen können.
Accra Agenda for Action (AAA)
Die Kommission setzte sich weiter für eine Steigerung der Wirksamkeit ihrer Entwicklungszusammenarbeit ein. Um die Wirksamkeit der Hilfe zu erhöhen, konzentrierte sich die Kommission auf konkrete und messbare Ergebnisse in drei prioritären Bereichen: verstärkte Nutzung der Systeme der Länder als erste Option für die Bereitstellung bilateraler Hilfe; Arbeitsteilung zwischen GeberInnen, um die Fragmentierung bei der Hilfe zu reduzieren; bessere Qualität bei der technischen Zusammenarbeit. Die Performance dieser Strategien hat sich laut dem Bericht im Vergleich zu 2008 erhöht: 94 Prozent der Projekte werden nun als positiv eingestuft.
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