Einsparpläne der Regierung: Ein Schnitt ins Fleisch der Ärmsten(10.3.2010) Die österreichische Entwicklungshilfe ist bereits im vergangenen Jahr um dramatische 30 Prozent gekürzt worden. Ruth Picker, Geschäftsführerin der AG Globale Verantwortung: Jede weitere Einsparung bei der internationalen Hilfe ist ein Schnitt ins Fleisch der ärmsten Menschen auf unserem Planeten und kann nicht hingenommen werden. Es ist zynisch von der Regierung, diese Maßnahmen sozial verträglich zu nennen. Wir fordern die Regierung dringend auf, das Budget nicht auf Kosten der Ärmsten zu sanieren. |
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Tragisch ist nicht die Budgetsituation der Republik Österreich, sondern die Entscheidung, die Hilfe für die Ärmsten nochmals radikal zu kürzen, kommentiert die Geschäftsführerin der AG Globale Verantwortung, Ruth Picker, die geplante Budgetsanierung. Außenminister Spindelegger hat Kürzungen sowohl bei den Auslandsvertretungen als auch im Bereich der internationalen Hilfe bekanntgegeben und diese als tragisch bezeichnet.
Alle zusätzlichen Einsparungen verschärfen die Lage für die Menschen in den Entwicklungsländern dramatisch, zudem stehen Kürzungen bei Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe in krassem Gegensatz zu allen internationalen und europäischen Verpflichtungen Österreichs. Picker weiter: Jede weitere Kürzung der internationalen Hilfe ist ein Schnitt ins Fleisch der ärmsten Menschen auf unserem Planeten und kann nicht hingenommen werden. Es ist zynisch von der Regierung, diese Maßnahmen sozial verträglich zu nennen. Wir fordern die Regierung dringend auf, das Budget nicht auf Kosten der Ärmsten zu sanieren.
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