Globale Verantwortung

Stand Up - Take Action:
Célia Mara, Skero & Sambattac in concert

Am Samstag, 17. Oktober, unterstützen die brasilianische Musikerin Célia Mara und HipHop-Artist Skero von Texta die MDG-Aktion der AG Globale Verantwortung (Ecke MQ - Mariahilfer Straße).


“Stand Up, Take Action” – End Poverty Now!



Vom 16. bis 18. Oktober 2009 ist es wieder soweit: Weltweit stehen Millionen von Menschen symbolisch gegen Armut auf. Zum "Stand Up" rufen die UN-Millenniumskampagne und der "Global Call to Action against Poverty" auf. Mit der Aktion fordern die TeilnehmerInnen von ihren Regierungen die Einhaltung der Millenniumsziele. Stand-Up-Events finden überall auf der Welt statt, letztes Jahr beteiligten sich 116 Millionen Menschen daran.

Wenn auch Du ein Zeichen gegen Armut setzen willst, steh auf: beim "Stand Up - Take Action!"-Event der AG Globale Verantwortung am 17. Oktober. Während des weltweiten „Stand up“ werden ab 18 Uhr vor dem Museumsquartier die brasilianische Musikerin Célia Mara, der österreichische Hiphop-Artist Skero (Texta) sowie SambAttac auftreten (siehe Konzert-Flyer).

Alle Anwesenden, die dem Aufruf folgen und aufstehen, werden gezählt - weltweit. Der Rekord - so er gelingt - wird ins Guiness Book of Records aufgenommen. Wenn du nicht mit dabei sein kannst, die Kampagne aber dennoch unterstützen willst, registrier dich zwischen 16. und 18. Oktober online und auch dein "Stand Up" wird gezählt (siehe Button unten).


Hintergrund:
Die Beendigung der Armut bis 2015 ist das historische Versprechen von 189 Regierungen beim UN-Millenniumsgipfel 2000. Die acht Entwicklungsziele umfassen: Bekämpfung von extremer Armut und Hunger, Primarschulbildung für alle, Gleichstellung der Geschlechter, Senkung der Kindersterblichkeit, Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Mütter, Bekämpfung von HIV/AIDS, ökologische Nachhaltigkeit und den Aufbau einer globalen Partnerschaft für Entwicklung.

Der Anstieg der Lebensmittelpreise und die Wirtschaftskrise haben die Situation in den Entwicklungsländern jedoch weiter verschärft. Während immer mehr Menschen in den Ländern des Südens von Hunger und Armut bedroht sind, wurden 18 Billionen US-Dollar zur Rettung des Finanzsektors vereinbart – das Neunfache der Entwicklungshilfegelder der letzten 49 Jahre. Das Problem sind also nicht die fehlenden Mittel. Das Problem ist der politische Wille.

Österreichs Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit lagen 2008 bei nur 0,42%, zieht man ungerechtfertigterweise einberechnete Zahlungen ab, bleibt ein Wert von nur 0,2 % (siehe Aidwatchreport 2009). Die AG Globale Verantwortung als Dachorganisation  fordert von der österreichischen Regierung mehr Einsatz zur Erreichung der Millenniumsziele. Dazu gehören die Erhöhung der Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit, die Einhaltung der Klimaziele und die Umsetzung fairer Handelspolitik.

Gefördert durch die: