Konsenspapier "Menschen mit Behinderungen in der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe"

(November 2012) Die sich gegenseitig verstärkenden Aspekte Armut und Behinderung sind durch zahlreiche Untersuchungen und Berichte belegt. Menschen mit Behinderungen verbleiben verhältnismäßig häufiger auf einem niedrigen Bildungsniveau. Menschen mit Behinderungen in einkommensschwachen Ländern leben oft in prekären Verhältnissen, da sie meist von Bildung, Ausbildung und dem Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind.

In der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und den Programmen und Projekten verschiedenster Organisationen werden Menschen mit Behinderungen selten berücksichtigt. GeberInnenorganisationen und internationale Institutionen haben meist kein Bewusstsein für die Situation von Menschen mit Behinderungen in einkommensschwachen Ländern. Dieser Mangel an Bewusstsein für die Barrieren, denen Menschen mit Behinderungen begegnen, hat auch zur Folge, dass diese im Kontext der internationalen Hilfe weder mitgedacht noch einbezogen werden.

Angesichts dieser Herausforderungen gilt es Ansätze zu entwickeln, die es Menschen mit Behinderungen ermöglichen, als selbstbestimmtevi und gleichberechtigte Mitglieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Die im Rahmen einer Arbeitsgruppe wurde von der AG Globale Verantwortung ein Konsenspapier zu diesem Thema erstellt:

Konsenspapier der AG Globale Verantwortung "Menschen mit Behinderungen in der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitären Hilfe"