Globale Verantwortung

GLOBALE VERANTWORTUNG - Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe


Die Dachorganisation vertritt national und international die Interessen von 39 österreichischen Nichtregierungsorganisationen, die in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, entwicklungspolitische Inlandsarbeit, Humanitäre Hilfe sowie nachhaltige globale wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung tätig sind.


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Klimaallianz: Forderungen für die Klimakonferenz in Paris

(24.08.2015 - Position) Die Allianz für Klimagerechtigkeit hat einen Forderungskatalog für die COP21 zusammengestellt und fordert, dass sich Österreich im Rahmen der Klimakonferenz in Paris für ein völkerrechtlich verbindliches Klimaabkommen einsetzt, das die wissenschaftlich begründeten Ziele erfüllt und Sanktionsmechanismen beinhaltet.

Einigung erzielt über Nachhaltige Entwicklungsziele bis 2030

(05.08.2015 – Bericht) Nach etwa drei Jahren intensiver Konsultationen wurde Sonntagabend in New York das Abschlussdokument der Post-2015 Agenda und der Sustainable Development Goals (SDGs) finalisiert. Beim UN-Sondergipfel im September wird es von den StaatenvertreterInnen verabschiedet werden. Die Frage, wie die Ziele umgesetzt werden sollen, wird noch für viel Diskussionsstoff sorgen.

Spannungsfeld Zivilgesellschaft – umkämpft, gestärkt, zurückgedrängt

(22.07.2015 - Bericht) Kambodscha ist das Land mit der höchsten NGO-Dichte weltweit. Kambodscha ist seit wenigen Tagen außerdem ein Land, in dem die Regierung nationale und internationale NGOs verstärkt regulieren kann – rechtmäßig. Andauernde Proteste der Zivilgesellschaft konnten den aktuellen Gesetzesbeschluss, der die kambodschanische Regierung befugt in die Arbeit von NGOs einzugreifen oder diese sogar zu beenden, nicht verhindern (The Guardian). Die Entwicklung in Kambodscha ist kein Einzelfall. Der Handlungsspielraum für zivilgesellschaftliche Organisationen wird in vielen Ländern, auch in Europa, zunehmend kleiner.

UN-Entwicklungskonferenz: NGOs enttäuscht über Ergebnisse

(OTS - 16.07.2015) Addis Abeba: Reiche Staaten blockieren überfällige Reformen
Gestern Abend wurde nach mehrtätigen, harten Verhandlungen eine Einigung über das Abschlussdokument der Entwicklungsfinanzierungskonferenz in Addis Abeba erzielt. Es wurde von den hunderten, vor Ort anwesenden Nichtregierungsorganisationen, massiv kritisiert.

UN-Konferenz für Entwicklungsfinanzierung

(8.7.2015 – Bericht; 15.7. Update) Von 13.-16. Juli treffen sich die StaatenvertreterInnen in Addis Abeba, um über die Zukunft der Entwicklungsfinanzierung zu beraten. Neben den Mitteln für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA) wird auch über ein gerechteres internationales Steuersystem, Verschuldung, mögliche strukturelle Reformen sowie über die Rolle privater Investitionen diskutiert. Von besonderer Bedeutung ist die Konferenz auch, da sie die Ausgangsituation für die SDG-Konferenz im September und die Klimakonferenz im Dezember festlegen wird. Österreich wird durch Außenminister Kurz vertreten.

Stufenplan der entwicklungspolitischen und humanitären NGOs

(14.07.2015) Damit die Bundesregierung eine realistische Grundlage für einen Stufenplan für die Erhöhung der EZA-Mittel auf 0,7% des BNE bis 2030 hat, wurde ein von den NGOs entwickelter am 14.07.2015 dem Ministerrat übergeben.

Angekündigte Erhöhung des Auslandskatastrophenfonds für 2016 - ein erster Schritt in die richtige Richtung

(OTS - 14.07.2014) Bundesregierung erfüllt einen ersten Teil ihres Regierungsübereinkommens

Presseaussendung - Versprochen! Gebrochen? Ministerrat macht Sommerpause – Versprochener Plan für die Erhöhung der Auslandshilfe fehlt!

(OTS - 14.07.2015) 38 NGOs präsentieren einen realistischen Stufenplan zur Erhöhung der Auslandshilfe

Presseaussendung - FINANCE OUR FUTURE: Bellypainting-Aktion in Wien vor Finanzgipfel in Addis

(OTS - 10.07.2015) Vor internationaler Finanzierungskonferenz in Addis Abeba gehen an diesem Wochenende weltweit hunderttausende Menschen auf die Straße.
Forderungen der Kampagne "action/2015" werden von Friedensnobelpreisträgerin Malala und Boygroup "One Direction" unterstützt.

NGOs fordern Beteiligung Österreichs an verbindlichem, menschenrechtlichem Abkommen über transnationale Konzerne

(8.7.2015 - Lobbybrief) Vom 6. bis zum 10. Juli tagt eine zwischenstaatliche Arbeitsgruppe des UN-Menschenrechtsrates, die zur Erarbeitung eines rechtsverbindlichen Instruments zur Regulierung von Aktivitäten transnationaler Konzerne und anderer Unternehmen im Hinblick auf die Einhaltung von Menschenrechtsstandards eingesetzt wurde.

Projektlandkarte: 1 Dachverband, 38 NGOs, 148 Länder

Die AG Globale Verantwortung hat eine Website erstellt, die die Projekte und Expertisen der Mitgliedsorganisationen auf einer Landkarte ansprechend darstellt und kompakte, übersichtliche Informationen bietet. Diese Website dient dazu, Interesse an Kooperationen zwischen entwicklungspolitischen und humanitären NGOs und österreichischen Unternehmen zu wecken.

100 Tage zum Beschluss der SDGs

(17.Juni 2015 - Bericht) Am 25. September beginnt der UN-Sondergipfel in New York, auf dem die neuen Sustainable Development Goals (SDGs) beschlossen werden. Somit bleiben der internationalen Gemeinschaft noch genau 100 Tage, um an einem umfassenden, ambitionierten und universellen Rahmenwerk für nachhaltige Entwicklung zu feilen.

Lobbybrief zur TTIP-Resolution des EU Parlaments

(27.05.2015 - Lobbybrief) Das Bündnis TTIP STOPPEN wendet sich in einem Brief an die Mitglieder des Handelsausschusses sowie an alle österreichischen Abgeordneten zum Europäischen Parlament, um Forderungen zur Resolution zum transatlantischen Handels- und Investitionsabkommens (TTIP) einzubringen. Die AG Globale Verantwortung unterstützt das Bündnis und hat den Brief mitunterschrieben.

Presseaussendung - Ein Begräbnis erster Klasse für die Auslandshilfe: Kürzungen sind fix!

(OTS - 20.05.2015) Entgegen anderslautenden Bekenntnissen kürzen Regierung und Abgeordnete der Regierungsparteien die Auslandshilfe.

Stellungnahme zum Entwurf des österreichischen Dreijahresprogramms für Entwicklungspolitik 2016-2018

(20.05.2015 – Stellungnahme) Bereits im Sommer 2014 startete das BMEIA einen partizipativen Prozess zur Erarbeitung des Dreijahresprogramms 2016 - 2018 der österreichischen Entwicklungspolitik. Zum daraus resultierenden Entwurf wurde nun von der AG Globale Verantwortung eine Stellungnahme verfasst.

Lobbybrief: EU-Entwicklungsrat am 26. Mai

(20.05.2015 - Lobbybrief) Am 26. Mai findet in Brüssel der zwei Mal pro Jahr tagende EU-Rat für Entwicklungspolitik statt. Es ist das letzte offizielle Zusammentreffen der zuständigen Minister vor den Gipfeln in Addis Abeba zu Entwicklungsfinanzierung und in New York zur Post-2015 Agenda. In einem Lobbybrief an Bundesminister Kurz legt die AG Globale Verantwortung einige zentrale zivilgesellschaftliche Anliegen dar.

Fotolink zur Kundgebung vor dem Ministerrat

19.05. Aktion kurz vor dem Beschluss des Bundesfinanzrahmengesetzes

Presseaussendung - Regierungsspitze untermauert Auftrag zur Erhöhung der Auslandshilfe

(OTS-11.05.2015) Finanzministerium und Außenministerium müssen jetzt handeln

Mit Kundgebungen vor dem Bundeskanzleramt, dem Finanzministerium und dem Büro des Vizekanzlers forderten die Dachverbände Globale Verantwortung und die KOO (Koordinierungsstelle der öster-reichischen Bischofskonferenz) mit zahlreich erschienen AktivistInnen erneut eine Änderung des Bundesfinanzrahmengesetzes.

Presseaussendung - Rettung des Budgets durch private Spenden?

(OTS-05.05.2015) Reaktion auf heutige Kundgebung von 39 Organisationen vor dem Ministerrat:
Regierung will Spenden zur Kosmetik des Auslandsbudgets einsetzen.

Fotos von der Aktion beim Ministerrat am 28.04.

Danke an alle, die dabeiwaren - es war eine medial sehr erfolgreiche Aktion. Fotos beim untenstehenden Link.

39 NGOs protestieren beim Ministerrat: Auslandshilfe JETZT retten.

Es geht um Menschenleben, nicht um Budgetkosmetik.

Bei der heutigen Protestkundgebung von 39 NGOs mit ihrem Dachverband Globale Verantwortung haben die GeschäftsführerInnen und MitarbeiterInnen der NGOs zum wiederholten Male eindringlich an die Regierung appelliert, ihren Worten Taten folgen zu lassen.

Presseaussendung - Dringender Appell an die Bundesregierung: Auslandshilfe muss jetzt erhöht werden

(OTS - 23.04.2015)Die Zivilgesellschaft fordert Taten statt Worte.

In der gestrigen Nationalratssitzung hat Außenminister Sebastian Kurz zum wiederholten Male sein Bemühen, mehr für die Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe zu tun, ausgedrückt.

Presseaussendung - Mittelmeer-Tragödie: EZA und Auslandskatastrophenhilfe werden „Chefsache“

(OTS - 21.04.2015) Bundeskanzler, Außenminister und Finanzminister wollen nach dem traurigen Anlass endlich aktiv werden

„Wir begrüßen die Initiative von Außenminister Kurz im Ministerrat, die Budgetmittel für die humanitäre Hilfe (Auslandskatastrophenfonds) und für EZA endlich zu erhöhen. Es ist höchste Zeit, die nötigen politischen Entscheidungen zur Rettung von Menschenleben zu fällen“, merkt Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes AG Globale Verantwortung mit 39 Mitgliedsorganisationen an.

Nachlese: Podiumsdiskussion „A changing paradigm? The EU approach to the role of the private sector in development“

(15.04.2015 - Bericht) Am 9. April 2015 lud die AG Globale Verantwortung zu einer Podiumsdiskussion, die sich mit der Strategie der EU zur Rolle des Privatsektors für die Entwicklung und ihren Implikationen für die österreichische Entwicklungszusammenarbeit befasste.

Lobbybrief: Transparenz in der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit

(15.04.2015 – Lobbybrief) Ende des Jahres 2015 läuft die Frist für Staaten aus, den Standard der International Aid Transparency Initiative (IATI) vollständig umzusetzen. Dieser wurde in Folge des Wirksamkeitsgipfels in Busan entwickelt, um die Verfügbarkeit und öffentliche Zugänglichkeit zu Informationen über Leistungen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zu verbessern.

Entwicklungsfinanzierung im Jahr 2015

(14.04.2015 - Lobbybrief) Im Juli findet die Konferenz zu Entwicklungsfinanzierung in Addis Ababa statt. In einem Brief an den Finanzminister Schelling fordert die AG Globale Verantwortung dazu auf, sich für eine ambitionierte, weitsichtige und verlässliche internationale Zusammenarbeit einzusetzen und auf ein erfolgreiches Ergebnis bei der Konferenz in Addis Abeba hinzuarbeiten.

Presseaussendung - Alles wie immer, nur viel schlimmer: Österreich und die Entwicklungszusammenarbeit

(OTS-08.04.2015)Österreichische Tradition wird im Europäischen Jahr für Entwicklung fortgesetzt: ODA Beitrag sinkt erneut

Die soeben veröffentlichten Zahlen der OECD für die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA) bescheinigen Österreich auch 2014 kein gutes Zeugnis. Zum zweiten Mal in Folge sanken Österreichs Beiträge: Mit einer ODA Quote von 0,26% des Bruttonationaleinkommens 2014 zählt Österreich weiterhin zu den Schlusslichtern in der EU.

Presseaussendung - Ende der Milchquote in der EU – Auswirkungen dramatisch

(OTS-30.03.2015) Bäuerinnen und Bauern in Österreich und den Entwicklungsländern sind die VerliererInnen

Beitrag zur 2. Universellen Menschenrechtsprüfung Österreichs

(25.03.2015 - Stellungnahme) Österreich wird in diesem Jahr zum zweiten Mal vom UN-Menschenrechtsrat der Universellen Menschenrechtsprüfung (UPR) unterzogen. Die AG Globale Verantwortung hat die Gelegenheit genutzt, um die österreichischen Fortschritte in der Erfüllung menschenrechtlicher Pflichten in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Humanitäre Hilfe und Politikkohärenz für Entwicklung unter die Lupe zu nehmen.

Allianz für Klimagerechtigkeit: Offener Brief fordert Steuerreform für Klimaschutz

(10.03.2015 - Bericht) Mit einem offenen Brief an Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, fordert die Allianz für Klimagerechtigkeit
die Regierung zu einer öko-sozialen Steuerreform für Klimaschutz und Menschen in Not auf.

Lobbybrief: Informeller EU-Rat für Entwicklung am 12. März 2015

(04.03.2015 - Lobbybrief) Am 12. März findet ein informeller EU-Rat der EntwicklungsministerInnen statt. In einem Brief an den zuständigen Außenminister Sebastian Kurz weist die AG Globale Verantwortung auf die große Bedeutung dreier internationaler Konferenzen 2015 hin und fordert ihn auf, zu einer ambitionierten und kohärenten Positionierung der EU und ihrer Mitgliedstaaten beizutragen.

3. Humanitärer Kongress in Wien

6. März 2015, Universität Wien
Internationale und nationale ExpertInnen diskutieren zum Thema "Humanitarian aid under fire"
Registrierung an der "Morgenkassa" vor Ort möglich.

Rückblick: Workshop zu Enabling Environment: Shrinking Space for Civil Society?

(04.03.2015) Am 17. Februar 2015 veranstaltete die AG Globale Verantwortung in Kooperation mit der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfb)
einen Workshop zum Thema „Shrinking space for civil society? An enabling environment for civil society organisations”.

Internationale Kampagne action/2015 im Wiener Stadtpark

(OTS-17.02.) Österreichische NGO-Plattform der Kampagne action/2015 geigt mit Johann Strauß auf: Österreich darf Entscheidungsjahr für die Zukunft der Welt nicht verschlafen!

DAC Peer Review Österreichs 2015

(11.02.2015 - Bericht) Am 15.01.2015 wurde die Beurteilung der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (EZA) in Form der DAC Peer Review
veröffentlicht. Die Ergebnisse und Empfehlungen der Peer Review wurden von Erik Solheim, dem Vorsitzenden des Development Assistance Committees (DAC) der OECD, in Wien präsentiert.

Stellungnahme zum dritten Entwurf der Regionalstrategie Westbalkan/ Donauraum

(10.2.2015 - Stellungnahme) Bei der Erstellung der Regionalstrategie Donauraum/Westbalkan hat das Außenministerium nun bereits zum dritten Mal die Stakeholder um Stellungnahme gebeten. Da zentrale zivilgesellschaftliche Anliegen bereits bei den ersten beiden Stellungnahmen eingebracht wurden, wies die AG Globale Verantwortung diesmal vor allem auf die Bedeutung der Kohärenz bei den verschiedenen entwicklungspolitischen Strategien hin.

Europäisches Jahr für Entwicklung 2015 – EYD2015: "Our world, our dignity, our future"

(21.01.2015 - Bericht) Die Europäische Kommission hat das Jahr 2015 unter dem Motto „Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft“ zum Europäischen Jahr für Entwicklung (EYD2015) ernannt. Es ist das erste „Europäische Jahr“ das sich mit einer - zumindest teilweise - außereuropäischen Thematik befasst.


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